Im Gedenken

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beide Fotos co. und mit freundlicher Genehmigung Claus Finger, Hautpmann der Reserve, Dachau

Ehrenhain

Ums Leben gekommen in Afghanistan

2011

02.Juni 2011: Erst am vergangenen Samstag waren bei einem Attentat auf die Bundeswehr in Nordafghanistan zwei deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Nun verübten die Taliban dort erneut einen Sprengstoffanschlag auf eine Bundeswehr-Stellung. Ein Soldat wurde getötet, mindestens fünf weitere erlitten Verletzungen.

29. Mai 2011: Bei einem Selbstmordanschlag in der nordafghanischen Provinz Tachar sind zwei deutsche Bundeswehrsoldaten getötet und fünf weitere verletzt worden. Unter den Verwundeten ist auch der Kommandant der Internationalen Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan, der deutsche General Markus Kneip. Insgesamt fielen sieben Menschen dem Attentat zum Opfer. Auf afghanischer Seite starben der Polizeikommandant für den Norden des Landes, Daud Daud, sowie der Polizeichef der Provinz Tachar, Shah Jahan Nuri.

25. Mai 2011: Ein Bundeswehrsoldat wurde getötet. Eine deutsche Patrouille war 14 Kilometer nordwestlich von Kundus unterwegs, als der Sprengsatz detonierte. Die Soldaten waren h in einem Fuchs-Truppentransporter unterwegs. Auch ein afghanischer Übersetzer wurde verletzt.

18. Februar 2011: Bei einem Anschlag auf die Bundeswehr in Nordafghanistan sind drei deutsche Soldaten getötet worden. Sechs weitere Soldaten wurden teils schwer verletzt. Ein Mann hat in dem Außenposten der Bundeswehr um sich geschossen, in dem Verteidigungsminister Guttenberg eben erst übernachtet hat. Der Angriff ereignete sich im “OP North” (Beobachtungspunkt Nord), etwa 70 Kilometer nördlich von Kundus gelegen, der als einer der gefährlichsten Einsatzorte der Bundeswehr in Nordafghanistan gilt. Im OP North” sind Soldaten eines Ausbildungs- und Schutzbataillons stationiert, das für das Training der afghanischen Armee im Einsatz gebildet wurde. In der Nähe des Vorpostens waren im vergangenen Jahr bei Gefechten und einem Anschlag insgesamt fünf deutsche Soldaten getötet worden. Die Bundeswehr nennt die Stellung auch “Adlerhorst”. In dem stark befestigten Lager sind 500 Bundeswehrsoldaten stationiert.

2010


17. Dezember 2010: Ein deutscher Soldat stirbt bei einem Schießunfall in Poli-e Komri

07.Oktober 2010: Ein deutscher Soldat stirbt in Baghlan bei einem Angriff auf seinen Trupp

15. April 2010: Vier deutsche Soldaten sterben durch Beschuss auf einer Patrouillenfahrt in der Nähe von Baghlan im Norden Afghanistans. Mindestens fünf werden zum Teil schwer verletzt.

02. April 2010: Bei den bislang schwersten Gefechten gegen Aufständische in der Region Kundus werden drei Bundeswehrsoldaten getötet und acht verwundet. Irrtümlich erschießen Bundeswehrsoldaten bei diesem Einsatz mindestens fünf afghanische Militärs.

2009

23. Juni 2009: Nach einem Feuergefecht in der Region Kundus sterben drei Bundeswehrsoldaten. Bei einem Ausweichmanöver kippt ihr “Fuchs”-Transportpanzer um und bleibt in einem Graben liegen.

29. April 2009: In der Nähe der Stadt Kundus gerät eine Patrouille der Bundeswehr in einen Hinterhalt. Ein deutscher Soldat stirbt, vier weitere werden verletzt.

2008

20. Oktober 2008: Zwei deutsche Soldaten sterben bei einem Selbstmordanschlag nahe der Stadt Kundus. Die Taliban bekennen sich zu dem Anschlag.

27. August 2008: Ein deutscher Soldat stirbt bei einem Sprengfallenanschlag südlich des Bundeswehrlagers in Kundus. Drei weitere Bundeswehrsoldaten werden leicht verletzt.

27. März 2008: Bei einem Anschlag auf ein Wiederaufbauteam in der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus werden zwei deutsche Soldaten schwer und einer leicht verletzt. Der Sprengsatz explodiert am Straßenrand neben einem Bundeswehrfahrzeug des Typs “Dingo”, die begrenzt vor derartigen Anschlägen geschützt sind.

2007

5. Oktober 2007: Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Bundeswehr-Konvoi in Afghanistan werden drei deutsche Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher verletzt.

31. August 2007: In der Nähe des ISAF-Flughafens in Kabul rammt ein Selbstmordattentäter einen deutschen Militärkonvoi, der jedoch entkommen kann. Als er seine Bombe nicht zünden kann, fährt der Attentäter in eine Gruppe von Soldaten. Ein afghanischer Soldat stirbt – ein deutscher, vier belgische sowie vier weitere afghanische Soldaten werden verletzt.

15. August 2007: Bei einer Explosion nahe Kabul werden drei deutsche Polizeibeamte getötet, als ihr Fahrzeug auf einen Sprengsatz fährt. Ein weiterer Beamter wird verletzt. Die vier Männer waren zum Schutz der deutschen Botschaft in Kabul eingesetzt.

19. Mai 2007: Bei einem Selbstmordanschlag in Kundus werden drei Bundeswehrsoldaten und fünf afghanische Zivilisten getötet. Fünf weitere Deutsche werden verletzt.

2005

14. November 2005: Ein deutscher Soldat stirbt, als ein Selbstmordattentäter in Kabul seinen mit Sprengstoff präparierten Wagen in ein ISAF-Fahrzeug rammt. Zwei weitere deutsche Soldaten und drei Zivilisten werden verletzt.

26. Juni 2005: Bei der Explosion zweier mit Waffen und Munition beladener Lastwagen in Rustak sterben zwei Bundeswehrsoldaten und sechs afghanische Zivilisten. Laut Bundesverteidigungsministerium handelt es sich aber um einen Unfall.

2003

7. Juni 2003: Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Bus der Bundeswehr sterben in Kabul vier deutsche Soldaten, 29 weitere werden verletzt.

29. Mai 2003: Bei der Explosion einer Mine südöstlich von Kabul stirbt ein Bundeswehrsoldat, ein weiterer wird verletzt.

2002

21. Dezember 2002: Während eines Erkundungsfluges über Kabul stürzt ein CH-53-Transporthubschrauber ab. Sieben deutsche Soldaten werden getötet.

06. März 2002: Bei Vorbereitungen zur Entschärfung von Raketen russischer Bauart (SA-3) sterben zwei deutsche und drei dänische Soldaten.

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